Auf der Sitzung der Konferenz der IT-Beauftragten der Ressorts (KoITB) wurde am 26. April 2021 ein wichtiger Beschluss gefasst, der viele Ideen und Forderungen der Open Source Business Alliance aufgreift und den Weg für mehr digitale Souveränität und mehr Open Source in der öffentlichen Verwaltung ebnen soll. *Ein Gastbeitrag von Alfrd Schröder, Geschäftsführer Gonicus GmbH und Vorstand OSB Alliance e.V.

Seit ein paar Tagen prangt das Logo „Keine Cookies – kein Tracking auf der Webseite der OSB Alliance. Verschwunden ist das „Cookie-Banner“, das um Ihre Zustimmung zur Datenverarbeitung beim Besuch von osb-alliance.de warb.

Im Sommer diesen Jahres wurde vom Europäischen Gerichtshof das Privacy-Shield-Datenschutzabkommen zwischen der EU und den USA gekippt. Die juristischen Folgen sind für viele Unternehmen nur schwer zu überschauen. Unser aktuelles Whitepaper bringt in kompakter Form Licht ins Dunkel und gibt konkrete Hinweise zum Umgang mit den neuen Regeln.

Mit diesem Papier erläutert die OSB Alliance, wie mit den (notwendigen) Veränderungen in der öffentlichen Verwaltung der Weg in die Digitale Souveränität gelingen kann. Das gilt sowohl für die IT-Strategie und die Beschaffung, als auch für die Bereiche Betrieb und Service. Bedarfsträger und Erbringer sollen so schneller und einfacher zueinander finden.

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Diese vielversprechende Erklärung auf europäischer Ebene sollte zu ähnlichen Anstrengungen in den Mitgliedstaaten führen.

Position der Open Source Business Alliance anlässlich der Entscheidung des EuGH zur Nichtigkeit des Privacy-Shield-Abkommens mit den USA und zur internationalen Durchsetzung der DSGVO

Statement der OSB Alliance zur Nutzung von Videokonferenz-Lösungen und damit verbundenen Chancen und Risiken

Seit elf Jahren schreibe ich Blog-Beiträge, zunächst für den Linux-Verband, dann für die Open Source Business Alliance. Zu meinem Rückzug in die Rente und Abschied hier ein Rückblick. Von Ludger Schmitz*

Das aktuelle Positionspapier der OSB Alliance zeigt, durch welche Mechanismen „die Cloud“ und digitale Plattformen die Kontrolle über Daten und damit die digitale Souveränität gefährden. Es ginge aber auch anders, wenn die Grundprinzipien von offenen Schnittstellen und Transparenz berücksichtigt würden.

Mit Veröffentlichung des von PwC Strategy& (Germany) für das Innenministerium erstellten Abschlussberichtes werden die Ausmaße der Abhängigkeit zu einzelnen großen Software-Anbietern deutlich. Die digitale Souveränität und damit die Handlungs- und Innovationsfähigkeit der Bundesrepublik sind in Gefahr.