Weil deutsche Kunden, dass ihre Daten in Deutschland bleiben, bietet Microsoft seine Cloud-Services künftig über Rechenzentren von T-Systems in Deutschland an. Schwer peinlich – aber nicht für Microsoft.

Von Ludger Schmitz*

in-chains by Brendan Mruck & Matt Lee, CC BY SA 3

Am 31. Oktober 2005 beschrieb Mark Russinovich in seinem Blog, dass Musik-CDs von Sony Software enthält, die sich auf den PCs der Käufer einnistet und sie manipuliert. Dieses „Rootkit“ kostete Sony Millionen und wirft eigentumsrechtliche Fragen auf.

Switch_Foto by Pascal Ballottin pixelio.de

Zum zweiten Mal wurde die Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Der Misserfolg ist abzusehen, eine Klagewelle läuft an. Die IT-Politik des Bundes entwickelt sich rückwärts, die Regierung arbeitet kontraproduktiv.

Am Freitag, 16. Oktober 2015 will die Große Koalition im Bundestag die Vorratsdatenspeicherung beschließen. Das bedeutet: Anlasslose Speicherung aller Telefonverbindungs- und Standortdaten der gesamten Bevölkerung. Da politische Diskussion und sachliche Argumente offenbar nichts mehr ausrichten, bereiten der Rechtsanwalt Meinhard Starostik und die Bielefelder Datenschutzorganisation Digitalcourage eine Verfassungsbeschwerde vor. Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde mit Ihrer Stimme. […]

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes macht das Safe-Harbour-Abkommen obsolet. Dies stellt nicht nur Social-Media-Plattformen in Frage, vor allem die Public-Cloud-Werbung US-amerikanischer Anbieter. Es wird Private Clouds und Open Source vorantreiben.

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen müssen in der Lage sein, über ihr höchsteigenes Netz voll und ganz zu verfügen.

Foto: Facebook

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Linux-Desktop sind kein Traum, sondern gibt es in der realen Welt. Den größeren Erfolg hat allerdings ein Teil der Geschichte von Open Source am Arbeitsplatz-PC : Libre Office.

Von Ludger Schmitz*

Volkswagen Logo

Volkswagen hat eine Software verwendet, die vorgaukelt, die Fahrzeuge würden umweltschonend laufen. Den Schaden haben nicht nur Mensch und Umwelt, jetzt auch VW und andere Autohersteller, sondern auch Software proprietärer Art.

Von Ludger Schmitz* Krankheitsbedingt komme ich erst jetzt dazu, auf etwas einzugehen, das viele Zeitgenossen wohl mit einem achselzuckenden „schön und gut, aber wen juckt’s“ abtun werden. Dieses Mal aber habe ich das Gefühl, diese Sache wird noch einmal wichtig werden. Zumindest wird es einmal ein gewichtiger Stein im Fundament einer alternativen Herangehensweise an IT. […]

Der Zwist über Linux und Open-Source-Anwendungen auf Arbeitsplatzrechnern in der Münchener Verwaltung geht in eine weitere Runde. CSU-Stadträte bemängeln, auf städtischen Laptops nicht beliebig Apps installieren zu können.