Im Oktober 2025 konnte die Open Source Business Alliance das 250. Mitglied in ihren Reihen begrüßen. Das starke Mitgliederwachstum der letzten Jahre zeigt, dass sich immer mehr Unternehmen für Open Source und digitale Souveränität engagieren wollen. In der Folge kann sich der Verband inhaltlich breiter aufstellen und wird von der Öffentlichkeit immer stärker als Sprachrohr und als Ansprechpartner der Open-Source-Branche wahrgenommen.

Wir haben viele Meilensteine erreicht

In diesem Jahr feiert die Open Source Business Alliance ihren 14. Geburtstag. Der Verband ist 2011 aus dem Zusammenschluss zweier Linux-Vereine hervorgegangen. Seitdem ist viel passiert und die OSBA hat viele Meilensteine erreicht.

  • So änderte der Verband 2019 seinen Namen, um durch den Zusatz „Bundesverband für digitale Souveränität“ die Bedeutung von Open Source für die Stärkung der digitalen Souveränität deutlich zu machen, und war damit dem Siegeszug des Begriffes „digitale Souveränität“ um Jahre voraus.
  • 2020 gründete die OSBA gemeinsam mit anderen europäischen Open-Source-Unternehmensverbänden den EU-Dachverband APELL, um so die politische Interessensvertretung der deutschen und europäischen Open-Source-Industrie auch in Brüssel wahrnehmen zu können.
  • 2021 startete unter dem Dach der OSBA das von der Bundesregierung geförderte Projekt „Sovereign Cloud Stack“. Dieser Open-Source-Stack wird bereits produktiv von unterschiedlichsten Unternehmen und öffentlichen Behörden eingesetzt. Die zu Grunde liegenden Standards werden heute im Forum SCS Standards der OSBA stetig weiter entwickelt.

Auch in vielen anderen Bereichen ist der Verband gewachsen und hat sich immer weiter professionalisiert. So ist beispielsweise auch das Team der Hauptamtlichen in den letzten Jahren immer weiter gewachsen, was eine professionelle Unterstützung der Mitglieder bei der Verbandsarbeit ermöglicht. Die OSBA ist heute Teil eines großen Netzwerkes aus Verbänden und Organisationen, die sich gemeinsam für Open Source Software einsetzen.

Wir sind das Sprachrohr der Open-Source-Industrie

Kleine und mittelgroße Open-Source-Unternehmen engagieren sich oft lokal – gemeinsam im Netzwerk der Open Source Business Alliance haben sie mehr Gewicht und können viel mehr erreichen. Im Verband profitieren die Mitglieder vom Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander, sie erweitern ihr Netzwerk mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft, sie sind immer top informiert über relevante Trends und können ihre Ideen und Vorschläge in die politische Arbeit einbringen.

Angesichts der aktuellen Weltlage gewinnen unsere Themen an Relevanz. Immer mehr Menschen wird klar, wie wichtig die digitale Souveränität für einen funktionieren Staat, eine leistungsfähige Wirtschaft und eine resiliente Demokratie ist. Aus diesem Grund engagieren sich die mittlerweile sogar mehr als 250 Mitglieder in der OSBA gemeinsam für Open Source Software und die digitale Souveränität von Staat und Wirtschaft.

In dem Maße, in dem der Verband sein Themenportfolio und auch seine Aktivitäten in der politischen Interessenvertretung ausgebaut hat, ist auch das Interesse an den Positionen der OSBA gestiegen. Die OSBA wird inzwischen als die politische Stimme für Open Source wahrgenommen und wird in der Folge vielfach u.a. im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren um ihre Expertise gebeten. Konkrete Vorschläge, die der Verband in politische Debatten eingebracht haben, wurden aufgegriffen, breit diskutiert und häufig auch übernommen.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V.:

„Auch wenn wir noch lange nicht am Ziel sind: Deutschland hat im europäischen Vergleich wichtige Schritte in Richtung digitaler Souveränität getan. Diese Vorreiterrolle ist nur deswegen möglich, weil es hier eine leistungsfähige Open-Source-Industrie gibt, die mit der OSBA eine starke Stimme hat. Digitale Souveränität ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft und als größter Open-Source-Unternehmensverband in Europa wollen wir unserer Verantwortung dabei gerecht werden. Wir bringen Menschen, Unternehmen, Politik und Verwaltung zusammen und stoßen immer wieder wichtige Diskussionen an.

Es ist nur dem Engagement unserer Mitarbeitenden und der Mitglieder zu verdanken, dass wir auf Europa-, Bundes- und Landesebene Open Source bei wichtigen Themen auf die Agenda setzen und bereits entscheidende Erfolge erzielen konnten. Die Diversität unserer Mitglieder, die ihre Themen und Prioritäten in den Verband einbringen, ist dabei unsere größte Stärke.

Wir sind fest entschlossen, unsere Arbeit und unsere Strukturen weiter auszubauen und noch mehr Reichweite und Sichtbarkeit für unsere Themen zu erreichen. Denn Open Source Software braucht eine starke Stimme, damit wir die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam lösen können.“