Wie Heise Online berichtet, lesen über 70 Prozent der Nutzer von Apps und Webseiten die Datenschutzbestimmungen nicht, so das Ergebnis einer Allensbach Umfrage. Im Gegensatz zu Medikamenten, bei denen die auf den Beipackzetteln gelisteten Nebenwirkungen mit einer eher niedrigen Wahrscheinlichkeit eintreten können, ist es nahezu gewiss, dass die Anbieter von Online-Diensten die Rechte auch nutzen werden, die sie sich selbst in ihren Nutzerbestimmungen einräumen. Wir machen uns somit freiwillig und fast mit einem Schulterzucken gläsern.

Vermutlich jeder Mensch musste in seinem Leben bereits Medikamente einnehmen. Im Beipackzettel finden sich allerlei leichte bis schwere Nebenwirkungen, über die man eigentlich lieber nichts genaues wissen möchte. Abgesehen davon, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, den Zettel wieder in seine Ursprungsform zu falten, möchte man sich eigentlich nicht auch noch mit ungewünschten Wirkungen befassen, wenn man ohnehin schon krank ist.

Ähnlich läuft es mit Datenschutzerklärungen und AGB – und das bereitet uns bei VNC auch ganz ohne Infektion so einige Bauch- und Kopfschmerzen: Wer die AGB und Datenschutzerklärungen nicht liest, verschenkt mitunter ungewollt seine Daten oder verpflichtet sich sogar zu absurden Tätigkeiten. 2017 wurde bekannt, dass sich Nutzer der Wifi-Hotspots des britischen Anbieters „Purple“ zu 1000 Stunden gemeinnütziger Arbeit verpflichteten – natürlich hatte keiner vorher die AGB gelesen. So verpflichteten sich die Nutzer zum freiwilligen Reinigen von Mobiltoiletten, zum Streicheln herrenloser Tiere oder Bemalen von Schneckenhäusern.

Einweiteres absurdes Beispiel: Vor einigen Jahren nahm sich schon der Anbieter des Messengers ICQ heraus, dass Nutzer mit dem Senden der Nachricht alle Urheberrechte daran abtraten. Interessiert hat es anscheinend niemanden. Nicht anders sieht die heutige Situation mit WhatsApp, Skype oder anderen weit verbreiteten Anwendungen aus. Besonders in der Kritik steht WhatsApp als Tochterunternehmen von Facebook – hier müsste man theoretisch den gesamten eigenen Freundeskreis um Erlaubnis fragen, damit WhatsApp das Telefonbuch auslesen darf. In der Realität macht das natürlich niemand – rechtlich bedeutet dies jedoch mehr als „dünnes Eis“. Eine DSGVO konforme Nutzung von WhatsApp ist nahezu unmöglich.

Hinzu kommt, dass Datenschutzerklärungen häufig lang und kompliziert geschrieben sind und sich viele Nutzer überfordert fühlen. Diese Formulierungen erleichtern es den Anbietern, unbemerkt vom Nutzer beliebig viele Daten abzugreifen, zu verwerten und zu verkaufen. Besonders für Unternehmen kann diese Praxis enorme Schäden verursachen, weshalb nahezu alle Datenschutzbeauftragten vor der Verwendung solcher proprietären Lösungen auf externen und nicht kontrollierbaren Servern warnen.

Auch wenn es lange dauert und man manche Passagen mehrfach lesen muss – die Datenschutzerklärungen gründlich zu prüfen ist einer der sichersten Wege, die Kontrolle über seine Daten zu behalten, ob privat oder beruflich.

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