„OpenSource Collaboration“ ist das neue Komplettpaket für Büro-Software, das auf der Open Telekom Cloud läuft und auf der erfolgreichen Kombination von Standard- Open-Source-Produkten in grommunio basiert. Die eingesetzte Software stammt vom österreichischen OSBA-Mitglied, um Integration, Betrieb und Support sowie Skalierung und Schnittstellen zu Kunden kümmert sich T-Systems.

Open Source, transparent und sicher

„Unser Produkt erfüllt alle Compliance-Anforderungen der Öffentlichen Hand und erlaubt es dank der eingesetzten Open Source Software und Open Standards auch das Einhalten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nachzuweisen. Die native Anbindung von Outlook, Android, iPhones und Tablets ohne Plugins, Erweiterungen oder Registry-Einträge macht das Arbeiten für den Anwender transparent, updatesicher und erleichtert Migrationen“, erklärt grommunio-CSO Martin Witte.

Bei T-Systems umfasst „OpenSource Collaboration“ alle gängigen Funktionen wie EMail, Kalender, Textverarbeitung, Chat oder Video-Konferenz. Anwender können mit Outlook oder Microsoft Word weiterarbeiten, lediglich die Systeme im Hintergrund laufen auf Linux im Rechenzentrum von T-Systems in Magdeburg und Biere. Weitere Plattformen wie die T-Systems Sovereign Cloud powered by Google Cloud werden in Kürze folgen.

grommunio wie auch OpenSource Collaboration umfasst vier Bausteine:

  • Groupware mit Mail, Kontakten, Kalender, Notizen
  • Video-Konferenzen
  • Kollaboratives Bearbeiten von Dokumenten, inklusive Synchronisation und Freigabe
  • Chat und Instant Messaging in Echtzeit

und setzt auf die Integration bewährter Open-Source-Software wie den Mailservern Postfix und Dovecot, den Datenbanken MariaDB und SQLite bis hin zu den modernen Kommunikationstools Jitsi, Mattermost, Onlyoffice, Piler sowie Owncloud für die Dateisynchronisation. Auch Open-Source-Clients wie Thunderbird, Evolution (Gnome)
oder Kontact (KDE) können über offene Standards auf den Server zugreifen.

Microsoft Exchange Standards in OSS neu implementiert

Der Hersteller aus Wien ist seit einigen Monaten Mitglied der OSBA, hat nach eigenen Angaben die von Microsoft Exchange genutzten Standards in freier Software neu implementiert (allen voran zentrale Dienste rund um EWS, RPC/HTTP und MAPI/HTTP) und mit zahlreichen Erweiterungen zu einem Groupware-Produkt geschnürt, dessen Umfang weit über E-Mail und Kalender hinausgeht.