Mit „Open Source Collaboration“ hat die Deutsche Telekom jetzt ihr innovatives Angebot für die digitale Zusammenarbeit in der öffentlichen Verwaltung vorgestellt. Ein modular aufgebautes Paket miteinander integrierter IT-Lösungen bekannter Open-Source-Hersteller bietet Komponenten für Videokonferenzen, Kommunikation, Cloud-Collaboration, Office-Programme, E-Mail und Kalender sowie Dokumenten-Management. Dafür hat sich die Telekom für die Zusammenarbeit mit der Bremer Open-Source-Firma Univention entschieden, dem führenden Anbieter für souveräne Identitätsmanagement-Lösungen.
Univention Corporate Server (UCS) wird in dem neuen Lösungsstack das komfortable und sichere Management aller digitalen Benutzer und deren Zugriffsrechte ermöglichen. Außerdem steuert Univention ein modernes Webportal bei, über das der einfache Zugriff der Nutzer*innen auf die unterschiedlichen IT-Dienste möglich wird. Mit dem Angebot der Telekom bietet sich eine enorme Chance, die Verwaltungsdigitalisierung zu beschleunigen, europäische Datenschutzbestimmungen zu erfüllen und die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken.
Komfortable IT-Gesamtlösung auf Open-Source-Basis
Die Telekom bietet ihre „Open Source Collaboration“ als Gesamtlösung an, bei der die einzelnen Dienste über standardisierte APIs integriert sind. Neben Univention gehören dazu unter anderem Lösungen wie Nextcloud, Open-Xchange, ownCloud, Jitsi oder Matrix. Kunden können diese Lösungen als kompletten Stack oder nur einzelne Module daraus nutzen. Außerdem gibt es die Wahlmöglichkeit, die Lösung im eigenen Rechenzentrum zu betreiben oder komfortabel als Software-as-a-Service, beispielsweise der Open Telekom Cloud, zu nutzen.
Das Open-Source-Angebot der Telekom ist eine Antwort auf aktuelle Anforderungen aus Politik und Behörden. Denn sowohl die EU-Kommission als auch die deutsche Bundesregierung, mehrere Bundesländer und zahlreiche Kommunen wollen verstärkt auf Open Source setzen. Ziel ist es, so die digitale Souveränität zurückzugewinnen. Denn quelloffene Software bietet Transparenz und damit Kontrolle über die digitalen Identitäten der Benutzer und die Datenflüsse. So lässt sich die Abhängigkeit von wenigen großen Tech-Konzernen durchbrechen.
Auch können die Anwender Einfluss auf die Weiterentwicklung der Lösungen nehmen und sie auf ihre speziellen Bedarfe und deutsche Gesetzesvorschriften optimieren. Offene Standards ermöglichen zudem Interoperabilität zwischen den heterogenen IT-Diensten, die in der Verwaltung eingesetzt werden.
Und nicht zuletzt wird so die deutsche IT-Wirtschaft gestärkt und wettbewerbsfähig zu den großen Tech-Konzernen aus den USA und China.
Mehr Informationen zum Angebot gibt es auf der Seite: https://public.telekom.de/produkte/kommunikation-und-zusammenarbeit/open-source-collaboration

