Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, und Arm kooperieren bei der Bereitstellung energieeffizienterer 5G- und vRAN-Lösungen. Basis hierfür sind die Open-Source-Technologien von Red Hat und die Computing-Plattformen von Arm. Red Hat und Arm entwickeln Proof of Concepts für die Energieeffizienz mit Red Hat OpenShift und Red Hat Enterprise Linux auf Arm Neoverse CPUs. Arm Neoverse bietet eine hochperformante und energieeffiziente CPU-Architektur, um Cloud-native Anwendungen schneller in 5G-Netzwerken mit niedriger Latenz auszuführen.

Holger Dyroff, Co-Founder und COO von ownCloud (Quelle: ownCloud)​

Holger Dyroff, Co-Founder und COO von ownCloud (Quelle: ownCloud)​

Der Kostendruck in vielen Unternehmen ist hoch: Energiekrise, Fachkräftemangel und Digitalisierungsdruck zwingen dazu, bestehende Prozesse und Produkte zu überarbeiten. Um innovativ und wettbewerbsfähig zu sein, muss die IT dafür sorgen, dass Daten sicher verwaltet und flexibel zur Verfügung gestellt werden. Cloud-Technologien sind hierfür ein echter Game-Changer. Doch bei der Entwicklung einer Cloud-Strategie müssen viele Weichen richtig gestellt werden, um nicht in der Falle proprietärer Lösungen zu landen, die die Interoperabilität und Datenmigration erschweren. Digital-Collaboration-Experte ownCloud präsentiert drei Vorteile, die Unternehmen von einer souveränen Cloud-Umgebung erwarten können.

BigBlueButton ist eine Open-Source-Lösung für Videokonferenzen. Durch Crowdfunding und Community-Förderung wurden mit Hilfe der Humboldt-Universität und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Instrumente geschaffen, um die Entwicklungsbedarfe der Hochschulen anzugehen. Auch im zweiten Jahr der gemeinschaftlichen Weiterentwicklungen von BigBlueButton konnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Ein wesentlicher Fortschritt dabei ist die Erneuerung der Basiskomponenten für die Videokonferenzen „Kurento“ auf eine leistungs- und zukunftsfähigere Komponente „mediasoup“.

Gregor von Jagow, Senior Director & Country Manager Red Hat Germany (Quelle: Red Hat)​Red Hat

Gregor von Jagow, Senior Director & Country Manager Red Hat Germany (Quelle: Red Hat)​

Einblicke in die eigene Technologie gewähren? Mit dem Konkurrenten zusammenarbeiten? Für viele Unternehmen auch heute noch unvorstellbar: Ihre vermeintlichen Juwelen schützen sie wie Fort Knox. Diese Denkweise – sich abzuschotten, anstatt gemeinsam neue Entwicklungen voranzutreiben – funktioniert jedoch nicht mehr. Der steigende Wettbewerbsdruck durch die Globalisierung, kürzere Produktlebenszyklen und der damit höhere Innovationsdruck tragen maßgeblich dazu bei, dass der Innovationsprozess optimiert und geöffnet werden muss. Vielen Akteuren fehlen jedoch dafür die notwendigen Mittel und die interne Expertise.

Andrea Wörrlein, Geschäftsführerin von VNC in Berlin und Verwaltungsrätin der VNC AG in Zug

Die beiden Schweizer IT-Unternehmen VNC und Collaboard haben zum 1. Februar 2023 eine intensive Kooperation vereinbart. Sie sieht vor, die Kommunikations- und Kollaborations-Anwendungen beider Unternehmen zu einer hochintegrierten Lösung weiterzuentwickeln.

Mobiles Arbeiten, Remote Working und New-Work-Szenarien stellen hohe Anforderungen an die digitale Zusammenarbeit in Unternehmen, aber auch zwischen Unternehmen, Partnern und Kunden. Für diese neue Form von grenzenlosem digitalem Teamwork verzahnen VNC und Collaboard ihre Software-Lösungen eng miteinander.

Niemand bleibt verschont. Cyberangriffe werden jede Organisation und jeden Menschen treffen

Mit Digital Crisis bietet BlueMind ein intuitives, souveränes Messaging-System für den Fall eines Cyberangriffs. Die Lösung ist sofort einsatzbereit, jederzeit verfügbar und unabhängig. Sie läuft getrennt von Ihrer eigenen IT und ist deshalb sicher vor einer Ansteckung durch angegriffene Systeme. Die Zahl der Cyberangriffe in Europa steigt stetig und Frankreich sorgt bereits vor: Über das von der ANSSI (Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d’Information) und dem Innenministerium eingerichtete System Cybermalveillance.gouv.fr können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und öffentliche Dienste Cyberangriffe melden und sich Hilfe holen.

Die quelloffene Cloud-Office-Lösung veröffentlicht die neue Version 7.3 ihrer Dokumenteneditoren als Online- und Desktop-Applikation sowie für mobile Endgeräte. Das Update führt die Möglichkeit ein, in Formularen verschiedene Nutzerrollen zu vergeben und für diese relevante Felder visuell hervorzuheben. Zudem erlauben es neue Passwortschutz-Einstellungen, zusätzlich die Benutzerrechte auf bestimmte Aktionen wie Lese- oder Kommentierzugriff zu beschränken. Weiterhin unterstützt ONLYOFFICE Docs 7.3 ab sofort SmartArts, mit denen User Informationen visuell darstellen können.

Andreas Prenneis ist im Vorstand der adesso SE für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich. (Copyright: adesso)​adesso

Andreas Prenneis ist im Vorstand der adesso SE für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich. (Copyright: adesso)​

Neue EU-Richtlinien wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichten Unternehmen zukünftig dazu, ökologisch und sozial nachhaltig zu wirtschaften. Der IT-Dienstleister adesso und der Qualifizierungspartner XU Group bieten auf der Online-Education- und Exchange-Plattform XU School of Sustainability ein kompaktes Lernprogramm rund um das Thema digitale Nachhaltigkeit. Das Online-Weiterbildungsangebot richtet sich an Unternehmen, die ihre Beschäftigten mit Know-how und Kompetenzen auf dem Gebiet „Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ ausstatten möchten. Denn: Nachhaltigem Wirtschaften gehört die Zukunft.​

Rico Barth, Geschäftsführer von Cape IT und Vorstandsmitglied Open Source Business Alliance

Sachsen hat jetzt auch einen eigenen Digitalpreis. Unternehmen, Personen oder Vereine aus dem Freistaat konnten sich für drei verschiedene Kategorien bewerben: Wirtschaft, Gesellschaft und – was mich besonders freut – Open Source. Dies ist ein weiterer Schritt, um das Thema Open Source in der Gesellschaft zu festigen. Und durch Jury- und Publikumsabstimmung, wird das Verständnis für Open Source auch nach außen gestärkt.Zwar möchte inzwischen sogar die Bundesregierung Open Source fördern, doch für viele Menschen ist ein offener Quellcode gleichbedeutend mit Computernerds, die Tage und Nächte vor vergilbten Rechnern im Keller herumhocken. Um das Thema greifbarer zu machen, ist es wichtig, Open Source mit konkreten Projekten in Verbindung zu bringen.

Die Digitale Zeitenwende muss die Sicherung von Freiheit, Gestaltungsfähigkeit im Digitalen und die Bereitstellung lebenswichtiger IT-Basisinfrastruktur bringen. Auf dem Univention Summit 2023 standen deshalb wegweisende Projekte und Komponenten einer offenen und verlässlich verfügbaren Infrastruktur im Mittelpunkt. Peter Ganten stellte in seiner Keynote die Idee eines „Open New Deals“ vor. Damit würde die langfristige Grundlage gesichert, sodass Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam eine für alle offene und kontrollierbare Infrastruktur für eine nachhaltige Digitalisierung schaffen. Die globalen Herausforderungen seien nur auf der Basis von Offenheit, Digitaler Souveränität und Standards gemeinsam zu lösen.