Herzlich willkommen bei der OSBA! Möchtet Ihr Euch bzw. Euer Unternehmen kurz vorstellen?
Stacktic ist ein Schweizer Startup, das eine Automatisierungsplattform für komplexe Open-Source-basierte Anwendungs- und Infrastruktur-Stacks entwickelt.
Unsere Plattform verbindet verschiedene Open-Source-Technologien automatisch zu vollständig funktionsfähigen, produktionsreifen Systemen. Dabei geht es nicht nur um Deployment, sondern auch um Architektur, Betrieb, Sicherheit, Compliance, Versionierung, Skalierung und laufende Verwaltung.
Unser Ziel ist es, Open Source auch in hochkomplexen Enterprise-Umgebungen einfacher, sicherer und schneller nutzbar zu machen. Organisationen sollen moderne Open-Source-Innovation nutzen können, ohne an der Komplexität von Integration, Betrieb und Compliance zu scheitern.
Was bedeutet digitale Souveränität für Euch persönlich?
Für uns bedeutet digitale Souveränität echte Kontrolle über die digitalen Systeme, auf denen Unternehmen, Verwaltungen und kritische Prozesse aufbauen.
Das umfasst Kontrolle über Daten, Infrastruktur, Software, Betrieb, Sicherheit, Compliance und die langfristige Weiterentwicklung. Es geht nicht darum, Technologie künstlich abzuschotten, sondern darum, Wahlfreiheit, Transparenz, Portabilität und Unabhängigkeit zu schaffen.
Open Source spielt dabei eine zentrale Rolle. Aus unserer Sicht ist Open Source kein Kompromiss gegenüber proprietären oder gemanagten Diensten. Im Gegenteil: Die Innovationsgeschwindigkeit im Open-Source-Ökosystem ist enorm – insbesondere durch KI, Cloud-native Technologien und die starke globale Entwicklergemeinschaft.
Die Herausforderung liegt heute weniger darin, ob die richtigen Open-Source-Komponenten existieren. Sie existieren oft bereits. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diese Komponenten sicher, kompatibel, compliant und produktionsreif zusammenzuführen. Genau hier sehen wir unseren Beitrag.
Digitale Souveränität bedeutet für uns daher nicht nur Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern, sondern auch die Fähigkeit, komplexe digitale Systeme selbstbestimmt aufzubauen, zu betreiben und weiterzuentwickeln.
Was hat Euch zur Mitgliedschaft bei der OSBA bewogen?
Wir sind der OSBA beigetreten, weil wir die Mission rund um Open Source und digitale Souveränität sehr stark teilen.
Wir glauben, dass Europa und die Schweiz mehr Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur, ihre Daten und ihre KI-Systeme brauchen. Gleichzeitig sehen wir Open Source als den wichtigsten technologischen Hebel, um diese Unabhängigkeit praktisch umzusetzen.
Für uns ist die OSBA ein relevantes Netzwerk aus Unternehmen, Expertinnen und Experten sowie Organisationen, die nicht nur über digitale Souveränität sprechen, sondern aktiv daran arbeiten. Wir möchten Teil dieses Ökosystems sein, unsere Perspektive aus der Automatisierung komplexer Open-Source-Stacks einbringen und gemeinsam mit anderen Mitgliedern daran arbeiten, Open Source in Enterprise- und Public-Sector-Umgebungen noch stärker nutzbar zu machen.
Wir freuen uns auf den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der OSBA.

