Harvester, erstmals vorgestellt auf der KubeCon Nordamerika, vereinheitlicht die Bereitstellung virtueller Maschinen und containerisierter Workloads innerhalb von SUSE Rancher. SUSE fördert die breite Einführung von Kubernetes in Produktionsumgebungen mit Beta-Versionen für die innovativen Open Source-Projekte Epinio, Kubewarden, Opni und Rancher Desktop

SUSE, ein weltweit führender Anbieter innovativer, zuverlässiger Enterprise Open Source-Lösungen, stellt heute die Integration von SUSE Rancher mit Harvester vor. Durch diese Integration entsteht eine umfassende Open Source Hyperconverged-Lösung (HCI). Unternehmen beschleunigen mit Harvester ihre digitale Transformation, da sie ihren IT-Betrieb konsolidieren, vereinfachen und modernisieren können. Seit der Übernahme von Rancher Labs im Dezember 2020 hat SUSE sein Engagement für die Entwicklung von Innovationen für sein cloudnatives Portfolio durch Investitionen in Open Source-Projekte verstärkt. Zu diesen Projekten gehören Harvester, Epinio, Kubewarden, Opni und Rancher Desktop. Die Plattformen werden auf der KubeCon Nordamerika am Stand P3 von SUSE vorgeführt.

Open Source HCI für cloudnative Anwendungsszenarien On-Premises und an der Edge

Im Mittelpunkt der KubeCon Nordamerika steht bei SUSE die Integration von SUSE Rancher mit Harvester. Diese Lösung vereinheitlicht die Bereitstellung von virtuellen Maschinen und Containern, ohne die Komplexität, Einschränkungen und Zusatzkosten, die bei traditionellen Anbietern entstehen. Harvester wurde entwickelt, um die GitOps-gestützten Continuous-Delivery-Funktionen von SUSE Rancher zu nutzen und potenziell Tausende von HCI-Clustern zu verwalten, auf denen eine Mischung aus virtuellen Maschinen (VM) und containerisierten Workloads vom Core bis zur Edge laufen. Anwender von SUSE Rancher können jetzt Kubernetes-Cluster auf Harvester-VMs erstellen. Harvester wiederum kann SUSE Rancher nutzen, um so eine zentrale Benutzerauthentifizierung und Multi-Cluster-Verwaltung zu ermöglichen.

„Mit dem freien Zugang für Anwender zu Open Source-Projekten wie Harvester, beschleunigen wir die digitale Transformation“, so Sheng Liang, President Engineering und Innovation bei SUSE. „Durch Investitionen in diese Projekte bieten wir unseren Kunden die notwendigen Technologien, um die Lücke zwischen Legacy- und cloudnativer-IT zu schließen. Harvester ist nur ein Beispiel für die Technologien, die wir durch unsere Investitionen in Open Source-Innovationen realisieren.“

Vereinfacht: Kubernetes-Management und Anwendungsbereitstellung

SUSE stellt außerdem eine Reihe weiterer innovativer Open Source-Projekte vor, darunter:

  • Rancher Desktop: Die Installation von Kubernetes ist zwar bewusst einfach gestaltet, kann aber zusätzliche Kenntnisse erfordern, wenn ein Unternehmen einen Cluster zurücksetzen muss, um eine App in verschiedenen Kubernetes-Versionen zu testen. Rancher Desktop macht die Ausführung von Kubernetes- und Docker-Workloads auf einem lokalen Entwicklungs-PC oder -Mac deutlich einfacher, da die Einstiegshürde wegfällt.
  • Epinio: Epinio wurde entwickelt, damit Entwickler Code schreiben und ihn auf Kubernetes bereitstellen können, ohne den Aufwand für die Einarbeitung in eine neue Plattform betreiben zu müssen. Mit Epinio können Benutzer eine Anwendung vom Quellcode bis zur Anwendungsreife entwickeln. Dazu werden Entwicklern die richtigen Abstraktionen zur Verfügung gestellt, während Anwender in der vertrauten Umgebung weiterarbeiten können.
  • Opni: Observability-Daten sind Teil jeder Kubernetes-Umgebung, doch nur wenige nutzen sie effektiv, um Informationen über den Zustand ihrer Betriebssysteme und mögliche Ausfallzeiten von Clustern und Anwendungen zu erhalten. SUSE ermöglicht die Erkennung von Anomalien durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz auf Kubernetes mit Opni, das Protokoll- und Metrik-Anomalie-Erkennung für Kubernetes-Cluster bietet.
  • Kubewarden: Sicherheit ist nach wie vor ein Hindernis bei der Einführung von Kubernetes. Kubewarden, das neueste Projekt von SUSE, soll helfen, dieses Hürden zu beseitigen. Es bietet im Vergleich zu anderen Lösungen deutlich mehr Flexibilität, da Richtlinien in jeder Sprache geschrieben werden können, die sich in WebAssemblies (WASM) kompilieren lässt, einschließlich der OPA Sprache Rego. So können Operations- und Governance-Teams die Regeln kodifizieren, was in ihren Umgebungen ausgeführt werden darf und was nicht. Richtlinien werden über Container-Registries verteilt, und Workloads und Richtlinien können auf dieselbe Weise verteilt und gesichert werden. Engpässe in Unternehmen werden dadurch beseitigt und DevOps-Teams müssen weniger Zeit für die Überprüfung von Richtlinien aufwenden.

Weitere Informationen zu den Open Source-Projekten von SUSE: community.suse.com/feed.