Heute ist das SHIELD-Projekt, das zu den Gewinnern des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgerufenen Innovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ zählt, offiziell gestartet. Ziel des SHIELD-Projektes ist es, ein offenes, interoperables, vertrauenswürdiges und nutzerfreundliches Ökosystem für Sichere Digitale Identitäten zu entwickeln, damit diese zukünftig in allen praktischen Anwendungsfällen mit Alltagsrelevanz eingesetzt werden können.

Bundeswirtschaftsministerium eröffnet Schaufenster für Sichere Digitale Identitäten

Seit Juli 2016 ist die eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 vollständig anwendbar und die rechtlichen Rahmenbedingungen für die elektronische Identifizierung (eID) und für Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt sind längst europaweit definiert. Außerdem existieren inzwischen 17 gemäß Art. 9 der eIDAS-Verordnung notifizierte elektronische Identifizierungssysteme mit mehr als 50 notifizierten Identifizierungsmitteln. Darunter findet sich der deutsche Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion, der das höchstmögliche Sicherheitsniveau („hoch“) erfüllt und seit September 2018 europaweit zur elektronischen Identifizierung anerkannt wird.

Um diese notifizierten eID-Systeme und alternative Lösungsansätze zur Realisierung „Sicherer Digitaler Identitäten“ noch stärker in der Praxis zu verankern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Innovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ initiiert. Hierdurch sollen deutsche eIDAS-Lösungen mit einem zumindest substantiellen Sicherheitsniveau zugänglich gemacht werden, die gleichermaßen nutzerfreundlich, vertrauenswürdig und wirtschaftlich sind. Das nun gestartete SHIELD-Projekt zählt zu den Gewinnern dieses Innovationswettbewerbs, die gefördert vom BMWi dazu beitragen werden, dass Sichere Digitale Identitäten zukünftig noch stärker in praktischen Anwendungsfällen mit Alltagsrelevanz eingesetzt werden.

Ziel ist die Entwicklung eines offenen Ökosystems für Sichere Digitale Identitäten

Um die Anwendung Sicherer Digitaler Identitäten in praktischen Anwendungen nachhaltig zu fördern, soll im SHIELD Projekt ein offenes und vor allem langfristig tragfähiges Ökosystem für rechtskonforme und Sichere Digitale Identitäten geschaffen werden, in dem nutzenbringende Mehrwertdienste entstehen können, die Sichere Digitale Identitäten nutzen, um vertrauenswürdige Anwendungen mit großer Breitenwirkung und Alltagsrelevanz zu schaffen. Hierdurch wird ein wichtiger Beitrag zur regelmäßigen und flächendeckenden Nutzung Sicherer Digitaler Identitäten in Deutschland geleistet und die vertrauenswürdige Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung nachhaltig vorangetrieben.

Einen besonderen Schwerpunkt der Arbeiten im SHIELD-Projekt bildet der Einsatz der verschiedenen Dienste des eIDAS-Ökosystems in den auch in der internationalen #eIDAS4all Kampagne adressierten Anwendungsbereichen Arbeit, Immobilien, Bildung, Soziales, eGovernment, eCommerce, Forschung, Gesundheit, Mobilität, Justiz, Finanzen, Umwelt, Industrie und Logistik.

Interdisziplinäres Expertenteam aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft

Zum Aufbau des anvisierten langfristig tragfähigen Ökosystems für Sichere Digitale Identitäten haben sich im Rahmen des SHIELD-Projektes hochkarätige, international erfahrene, interdisziplinäre Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammengefunden. Unter der Konsortialführerschaft des gemeinnützigen go.eIDAS e.V. wirken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Dataport AöR, DATEV eG, ecsec GmbH, den Fraunhofer-Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), dem Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt und zahlreichen weiteren exzellenten assoziierten Partnern am SHIELD-Projekt mit. Darüber hinaus ist das SHIELD-Konsortium jederzeit offen für weitere Organisationen und individuelle Personen, die eIDAS-Dienste in ihren Anwendungen nutzen und/oder am Aufbau eines offenen Ökosystems für Sichere Digitale Identitäten konstruktiv mitwirken möchten.

Sichere Digitale Identitäten haben sich im Rahmen des SHIELD-Projektes hochkarätige, international erfahrene, interdisziplinäre Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammengefunden. Unter der Konsortialführerschaft des gemeinnützigen go.eIDAS e.V. wirken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Dataport AöR, DATEV eG, ecsec GmbH, den Fraunhofer-Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), dem Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt und zahlreichen weiteren exzellenten assoziierten Partnern am SHIELD-Projekt mit. Darüber hinaus ist das SHIELD-Konsortium jederzeit offen für weitere Organisationen und individuelle Personen, die eIDAS-Dienste in ihren Anwendungen nutzen und/oder am Aufbau eines offenen Ökosystems für Sichere Digitale Identitäten konstruktiv mitwirken möchten.

Das SHIELD-Projekt wird zum Auftakt des eco Monats der Digitalen Identitäten am 03.06.2020 um 09:00 Uhr
im Rahmen eines kostenfreien Webinars näher vorgestellt.