Univention reagiert auf den wachsenden Bedarf an digitaler Souveränität in Europa und stellt heute mit Nubus for Business Continuity ein neues Modell vor, mit dem Organisationen kostengünstig ein Open-Source-Backup-System für ihr IAM aufbauen können. Das Angebot richtet sich an Verwaltungen und Unternehmen, die ihre Abhängigkeit von proprietären Plattformen kritisch bewerten, aktuell jedoch noch keinen vollständigen Wechsel vollziehen können oder wollen.

Die internationale geopolitische Lage macht mittlerweile sehr deutlich, wie verletzlich Organisationen sind, die in Europa nicht kontrollierte Software oder Cloud-Services nutzen. Durch die starke Verbreitung von Microsoft und anderen US-Clouddiensten trifft dies leider auf die überwiegende Zahl von Organisationen in Europa zu. Diese Organisationen müssen bei politischen Spannungen, Handelskonflikten, Sanktionen oder regulatorischen Eingriffen – etwa durch so genannte Backdoors oder die Sperrung von Updates oder Cloud-Diensten – mit direkten Behinderungen für ihre Geschäftsprozesse und ggf. auch mit Datenabflüssen rechnen.

Univention Nubus: Offene IAM-Plattform für souveräne IT-Infrastrukturen

Zentrale Komponente in wirksamen Konzepten für digitale Souveränität ist die Verwaltung der IT-Nutzer einer Organisation und ihrer Berechtigungen, das so genannte Identity und Access Management (IAM). Mit Univention Nubus bietet Univention eine seit langem am Markt etablierte Lösung, die alle Anforderungen an digitale Souveränität bietet. Dazu gehören etwa die vollständige Verfügbarkeit des Quellcodes als Open Source Software, die Möglichkeit zur unabhängigen Kontrolle und Anpassung sowie zum Betrieb im Rechenzentrum der eigenen Wahl. Univention Nubus ist Teil von openDesk und wird innerhalb von openDesk und unabhängig davon wie beispielsweise in Schleswig-Holstein in führenden Projekten zur Umsetzung digitaler Souveränität eingesetzt.

Resilienz durch souveräne Backup- und Notfallarchitekturen

Ein pragmatischer Schritt zur Erhöhung von Resilienz und digitaler Souveränität ist der Aufbau von Backup- oder Business-Continuity-Systemen, die im Notfall den sofortigen Umstieg auf eine bereits implementierte und integrierte digital souveräne Notfalllösung ermöglichen. Auch solche Systeme benötigen ein digital souveränes IAM-System, denn wenn es hier zu Störungen kommt, sind Zugriffe auf Anwendungen, Systeme und Daten in der Regel vollständig blockiert.

Nubus for Business Continuity als souveräne IAM-Alternative

Diesen Bedarf adressiert Univention jetzt mit „Nubus for Business Continuity“ – einem Angebot, das Organisationen gezielt dabei unterstützt, ihre digitale Unabhängigkeit schnell und pragmatisch abzusichern.

Mit „Nubus for Business Continuity“ können Verwaltungen und Unternehmen bereits jetzt eine souveräne IAM-Alternative aufbauen, damit diese im Ernstfall kurzfristig einsatzbereit ist. Nubus wird dazu parallel zum bestehenden IAM-System aufgesetzt und befindet sich anschließend im Stand-By Modus. Damit entsteht eine belastbare Rückfallebene, die digitale Betriebsfähigkeit auch unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen sicherstellt.

Besonders attraktiv ist der Ansatz für Organisationen, die ihre Abhängigkeiten bereits heute kritisch bewerten, einen vollständigen Umstieg jedoch noch nicht sofort umsetzen möchten. „Nubus for Business Continuity“ ermöglicht eine schrittweise, risikoarme Vorbereitung auf den Ernstfall – ohne operative Einschränkungen im Tagesgeschäft. Ergänzend können Univention-Partner und Univention selbst den Einstieg mit fachlicher Unterstützung begleiten, um eine zuverlässige technische Basis und realistische Notfallszenarien sicherzustellen.

So wird digitale Souveränität nicht zu einem langfristigen Zukunftsprojekt, sondern zu einer unmittelbar wirksamen Vorsorgemaßnahme: strategisch klug, wirtschaftlich sinnvoll und operativ zeitnah abrufbar.

„Mit Nubus for Business Continuity adressieren wir das wachsende Bedürfnis im Markt, sich schon vor einer umfassenden Open Source Migration durch digital souveräne Lösungen für den Notfall abzusichern. Dazu stellen wir unsere Software im vollständigen Funktionsumfang bereit und vermeiden dennoch doppelte Kosten, solange das Notfallsystem nicht produktiv genutzt wird“, so Peter Ganten, CEO Univention.