Lenovo wird Mitglied der Open Source Business Alliance (OSBA). Der Verband vertritt die Open-Source-Industrie in Deutschland und setzt sich für die Förderung von Open Source Software und offenen Standards ein. Im Zuge der Mitgliedschaft engagiert sich Lenovo im Umfeld des Sovereign Cloud Stack (SCS). Das europäische Open-Source-Projekt entwickelt Standards für souveräne Cloud-Infrastrukturen mit dem Ziel, Interoperabilität, Anbieterunabhängigkeit und Wahlfreiheit bei Cloud-Technologien zu verbessern sowie langfristige Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern oder Plattformen zu reduzieren.

In die Arbeit der OSBA bringt Lenovo Erfahrungen aus internationalen Kundenprojekten und verschiedenen Branchen ein. Ergänzt wird diese globale Perspektive durch die Expertise der lokalen CTO-Organisation in Deutschland und Österreich. Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Rechenzentrum, Edge Computing, Hybrid Cloud, KI und Services sowie in der Planung, Implementierung und dem Betrieb offener IT- und Cloud-Plattformen. Über das deutsche Partner- und Channel-Netzwerk sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Cloud&Heat aus Dresden unterstützt Lenovo Kunden dabei, Technologien schnell und zuverlässig in produktive Umgebungen zu überführen.

Andreas Thomasch

„Digitale Souveränität gewinnt für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber zunehmend an strategischer Bedeutung. Offene Standards und Interoperabilität sind dafür wesentliche Voraussetzungen“, sagt Andreas Thomasch, Director und Chief Technology Officer für Deutschland und Österreich bei Lenovo. „Als langjähriger Partner öffentlicher Auftraggeber in Deutschland freuen wir uns darauf, uns gemeinsam mit Unternehmen, Verwaltung, Forschung und Technologieanbietern innerhalb der OSBA an der Weiterentwicklung dieser Rahmenbedingungen zu beteiligen und den fachlichen Austausch aktiv mitzugestalten.“

Lisa Seifert

„Mit Lenovo gewinnen wir einen international erfahrenen Partner, der die Weiterentwicklung der SCS-Standards aktiv mitgestalten will“, sagt Lisa Seifert, Projektleiterin des Forums SCS-Standards und Vorstandsmitglied der OSBA. „Der offene, herstellerunabhängige Ansatz des Sovereign Cloud Stack lebt davon, dass Unternehmen wie Lenovo ihre technologische Expertise und Kundenperspektive einbringen. So schaffen wir gemeinsam Standards, die echte Interoperabilität und Wahlfreiheit ermöglichen – ein wichtiger Beitrag zur digitalen Souveränität in Deutschland und Europa.“

Im nächsten Schritt wird Lenovo gemeinsam mit seinen Channel-Partnern die Weiterentwicklung von SCS-basierten Lösungen vorantreiben. Ergänzend sollen Blueprints und Referenzarchitekturen entwickelt werden, die Kunden die Implementierung eigener SCS-Umgebungen erleichtern und den Weg zu souveränen Cloud-Infrastrukturen vereinfachen.

Über die OSBA

Die Open Source Business Alliance (OSBA) – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. ist der Verband der Open-Source-Industrie in Deutschland und vertritt über 270 Mitgliedsunternehmen. Die OSBA setzt sich als größter Open-Source-Verband Europas dafür ein, die zentrale Bedeutung von Open Source Software und offenen Standards für einen erfolgreichen digitalen Wandel im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern. Um die Kontrolle über eigene Daten und digitale Infrastruktur zu sichern, verfolgt die OSBA das Ziel, Open Source als Standard in der öffentlichen Beschaffung sowie in der Forschungs- und Wirtschaftsförderung zu etablieren. Denn Open Source und offene Standards sind zwingende Grundlagen für digitale Souveränität, Innovationsfähigkeit und Sicherheit und damit die Antwort auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit Expertinnen und Experten aus ihrem Netzwerk stellt die OSBA ihr Wissen für Unternehmen, Politik und Medien zur Verfügung.

Über Lenovo

Lenovo ist ein globales Technologieunternehmen mit einem Umsatz von 83 Milliarden US-Dollar, das auf Platz 196 der Fortune Global 500 Liste steht und jeden Tag Millionen von Kunden in 180 Märkten bedient. Mit der klaren Vision, intelligentere Technologie für alle zu liefern, verfolgt Lenovo eine Hybrid-AI-Strategie, die sowohl Personal AI umfasst – eine persönliche KI über mehrere Geräte verteilt – als auch Enterprise AI, um Kunden dabei zu unterstützen, aus Daten Erkenntnisse und Mehrwert zu gewinnen. Diese Strategie basiert auf dem Anspruch von Lenovo, Innovation auf höchstem Niveau voranzutreiben, sowie auf einem KI-Portfolio, das Geräte (PCs, Workstations, Smartphones, Tablets, Zubehör), Infrastrukturlösungen (Server, Speicher, Edge-Computing, High Performance Computing und Software Defined Infrastructure) sowie Software, Lösungen und Dienstleistungen umfasst. Mit 20 Forschungs- und Entwicklungsstandorten in 11 Märkten sowie einer globalen Lieferkette mit mehr als 30 Produktionsstätten in 10 Märkten gilt Lenovo weltweit als Unternehmen mit hoher operativer Exzellenz.

Lenovo ist an der Börse in Hongkong unter Lenovo Group Limited (HKSE: 992)(ADR: LNVGY) notiert. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.lenovo.de und lesen Sie die neuesten Nachrichten auf dem StoryHub von Lenovo.