Nextcloud und Kailona stellen eine Gesundheits-App vor, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Prototype Fund gefördert wird. Die App bietet Patienten die erste wirkliche Alternative zur Speicherung von Gesundheits- und Lifestyle-Daten und befähigt sie, über die Freigabe dieser Daten selbst zu entscheiden. Aufgrund der Anpassung des Gesundheitswesens in der EU an neue Technologien und staatliche Anforderungen, bieten viele neue Apps nun die Möglichkeit, Gesundheitsdaten zu speichern, allerdings zielen deren Geschäftsmodelle auf die Monetarisierung der Daten durch Versicherungs- und Pharmaunternehmen ab. Kailona hingegen bietet Open-Source-Gesundheitsinformationstechnologie, um Menschen vor der Ausbeutung ihrer Daten zu schützen, ihnen die Kontrolle über ihre Gesundheits- und Lifestyle-Daten zu geben sowie die Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft zu verbessern. Kailona steht bereits Zehntausenden von Nutzern bei Anbietern in Europa und Asien über das Nextcloud Simple Signup Programm zur Verfügung. Schon vier große Anbieter bieten ihren Nutzern ein kostenloses Nextcloud Konto zusammen mit der Kailona App, weitere Anbieter werden diesem Beispiel in Kürze folgen.

 

Niemand sucht sich aus, krank zu werden, also sollte auch niemand aufgrund seiner Gesundheitsdaten diskriminiert werden. Unser Ziel ist es, den Menschen wieder die Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten zu geben, anstatt sie für wirtschaftliche Zwecke auszunutzen.

Armin Moehrle, CEO und Gründer von Kailona

 

In den meisten Ländern sind Gesundheitsdienstleister verpflichtet, Patienten zeitnah ihre Gesundheitsakten zur Verfügung zu stellen. Insbesondere Deutschland verlangt seit Januar 2021 von Gesundheitsdienstleistern die Unterstützung einer elektronischen Patientenakte (ePA). Durch die Unterstützung dieses Standards bietet Kailona einen Mechanismus, mit dem Patienten ihre Gesundheitsakten anfordern und auch nachverfolgen können, ob die Anbieter die gesetzlichen Anforderungen einhalten.

Anwender können die Daten nutzen, um Einblicke in ihre eigene Gesundheit zu erhalten sowie Teile ihrer Gesundheitsdaten sicher mit anderen zu teilen, z. B. mit Familie und Freunden, Forschern (in anonymer Form) oder Gesundheitsdienstleistern. Mit Kailona können Benutzer den Zugang zu ihren Gesundheitsdaten kontrollieren – zu ihrem eigenen Nutzen, dem ihrer Gemeinschaft und der Gesellschaft.

 

Gesundheitsdaten sind die wertvollsten, persönlichsten und am meisten missbrauchten Informationen und die große Mehrheit der Menschen hat weder die Mittel noch das Wissen, um ihre Privatsphäre zu schützen oder die Daten produktiv zu nutzen. Die Kailona App ist insofern revolutionär, als dass sie die Barriere massiv senkt und es normalen Menschen ermöglicht, nicht nur den Zugang zu ihren Daten zu kontrollieren, sondern sie selbst zu visualisieren, zu erweitern und davon zu profitieren.

Frank Karlitschek, CEO und Gründer der Nextcloud GmbH

 

In Zusammenarbeit mit vier großen Nextcloud-Anbietern, Hosting.de in Deutschland, Tab.digital in Lettland, TheGood.Cloud in den Niederlanden und Qinetics MSP in Malaysia, ist Kailona nun für Zehntausende von Nutzern auf völlig kostenlosen, einfach zugänglichen Benutzerkonten durch das Simple Signup Programm von Nextcloud verfügbar. Nutzer können einfach die mobile App oder Desktop-Anwendung herunterladen oder mit 3 einfachen Schritten unter nextcloud.com/signup ein völlig kostenloses Nextcloud Konto erhalten, welches die Gesundheits-App enthält und ihre Daten sicher in einem Rechenzentrum in ihrer Nähe speichern kann.

Für die Hunderttausenden von Anwendern, die ihren eigenen Nextcloud-Server betreiben, und die Tausenden von anderen kleinen Hosting-Providern und Unternehmen, die eine gehostete Nextcloud anbieten, kann die Kailona App ab sofort aus dem App Store installiert werden.