Nikolaus Dürk, Geschäftsführer bei der X-Net Services GmbH | Foto: Philipp Huber

Können Sie uns kurz Ihr Unternehmen und Ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen?

Seit Gründung der X-Net im Jahr 1999 steht vor allem der Gedanke von sicherem Informationsaustausch und Vernetzung im Vordergrund, welcher im OpenSource-Bereich bereits seit vielen Jahren erfolgreich vorgelebt wird. Als gemeinwohlorientierte Full-Stack IT-DienstleisterIn im Herzen von Linz/ Oberösterreich stellen wir neue Technologien aus dem Open-Source-Bereich zur Verfügung, entwickeln eigenständige Software- und Hardwarelösungen und betreuen mittlerweile rund 100 Firmen-Netzwerke unterschiedlicher Größen.

In den vergangenen 20 Jahren haben wir uns auf die Entwicklung und Implementierung von Individuallösungen in den Bereichen Webportale, Datenbanken, Schnittstellen (u.a. zu Datenweitergabe, -migration, -export), IT-Security, Analysen und automatisierte Produktions-Workflows fokussiert. Die Umsetzung erfolgt in der Regel auf Basis von Open-Source-Komponenten wie Linux, Python, Java, PostgreSQL, Django, PHP etc. Europäische Datensicherheit und Souveränität sind dabei ganz wesentliche Eckpfeiler in unserem täglichen Handeln und diese forcieren wir auch entsprechend im Rahmen der Mitarbeiter an diversen Forschungsprojekten (z.B. IoT4CPS, X5 bitworker, OpenSecurity, Firewall-Entwicklung).

In allen Bereichen achten wir auf die langfristige Nutzung von Hardware und den sorgsamen Umgang mit verfügbaren Ressourcen. Das „Sharen“ von Wissen mit KundInnen und Forschungs-PartnerInnen ist Teil unserer Philosophie und trägt wesentlich zum Erfolg vom Unternehmen bei. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Standards zu schaffen, die unser aller Daten schützen und respektieren. So sind wir bestrebt sicher zu stellen, dass unsere Kunden jeder Zeit wissen, auf welchen Servern ihre Daten liegen, wer Zugriff auf ihre Daten hat und dass diese geschützt sind und nicht durch Dritte ausgewertet oder verwertet werden. Wir stellen Open-Source-Video-Konferenzsysteme bereit, die wir auf unseren Servern in Europa hosten oder installieren diese Systeme auf den Servern unserer Kunden. Wir sorgen dafür, dass die gesamte E-Mail-Kommunikation unserer Kunden geschützt ist.

 

Warum sind wir bei der OSB Alliance Mitglied geworden?

Als Open Source IT-Dienstleister setzen wir uns seit Beginn an für den Erhalt der digitalen Souveränität ein. Als verhältnismäßig kleines Unternehmen sehen wir es als zusätzliche Chance, im Rahmen der Business Alliance Synergien zu Nutzen. Wir möchten uns gemeinsam für die gesellschaftliche Bewusstseinsschaffung bzw. die krtische Auseinandersetzung mit Datensicherheit und proprietären Systemen einsetzen und so durch die Zusammenarbeit Vieler unserer Vision, Open Source als IT-Standard zu etablieren, ein Stück näher kommen.


Was begeistert Sie an der Mitgliedschaft in der OSB Alliance?

Wir sind erst seit kurzem Mitglied, aber bereits jetzt sind wir von der professionellen Organisation, der Mitgestaltungsmöglichkeiten sowie vom hochkarätigen Netzwerk begeistert.