Herzlich willkommen bei der Open Source Business Alliance! Könnt Ihr Euch und Euer Haus kurz vorstellen?
Hallo, es freut uns an Bord zu sein! Wir sind ein kleines Berliner Unternehmen, dass schon seit seiner Gründung im Open Source Bereich agiert – im Gegensatz zu vielen anderen Mitgliedern der OSBA sind wir aber kein Softwareunternehmen, sondern tragen auf andere Art und Weise zum Open Source Ökosystem bei: Wir sind spezialisiert auf Veranstaltungen im Bereich Open Source und Free Software und verstehen uns selbst als „Non-Code-Contributor“.
Unsere beiden wichtigsten eigenen Veranstaltungen sind die Berlin Buzzwords, Europas führende Konferenz für moderne Dateninfrastrukturen, Search und Machine Learning, und die FOSS Backstage, die Konferenz zu allen nicht-technischen Aspekten im Bereich Open Source und Free Software.
Daneben unterstützen wir aber auch Communities, Firmen und Institutionen jeder Größe bei der Konzeption und Umsetzung ihrer eigenen Veranstaltungen. Unsere Dienstleistungen umfassen dabei Full-Service-Veranstaltungsmanagement, Ticketing & Registrierung, Online-Veranstaltungen, Veranstaltungskonzeption, Programmkoordination und mehr.
Was bedeutet für Euch digitale Souveränität?
Digitale Souveränität heißt für uns in erster Linie: Die Nutzung von Open Source & Freier Software. Mit echter digitaler Souveränität hat man Kontrolle über die eigenen Daten und ist so geschützt vor Vendor-Lock-in-Effekten.
Dabei sind nationale Grenzen nachrangig – wir glauben, dass gemeinsam entwickelte Lösungen, offene Schnittstellen und internationale Kollaboration, proprietären und geschlossenen Systemen grundlegend überlegen sind.
Warum seid Ihr Mitglied bei der OSBA geworden?
Unsere Verbindungen zur „Open Source Welt“ sind älter als Plain Schwarz: Unser Vorgängerunternehmen newthinking hat sich 2003 in verschiedenster Form in die Debatte um freie Software und Open Source eingebracht. Als Teil dieses Engagements sind unsere beiden bedeutendsten Eventformate, Berlin Buzzwords und FOSS Backstage entstanden, die wir seit der Gründung von Plain Schwarz in 2019 kontinuierlich weiterentwickelt haben.
In dem Zusammenhang bewegen wir uns seit langem im Umfeld der OSBA und sind als Unternehmen nun an einem Punkt an dem wir uns auch hier stärker beteiligen können und möchten.
Dazu kommt, dass es uns in der aktuellen politischen Lage mit dem besorgniserregenden Aufstieg des Rechtspopulismus und wachsender gesellschaftlicher Spaltung, ein Anliegen ist, ein Zeichen für Kooperation und internationale Vernetzung zu setzen. Open Source und freie Software funktionieren notwendigerweise nur in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteurinnen und Akteure und wir sind davon überzeugt, dass die Open Source Community einen wertvollen Beitrag zu einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft leisten kann.


