Die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH), die Open Source Business Alliance und weitere engagierte Akteure haben gemeinsam die Fachgruppe Open Source in Schleswig-Holstein gegründet. Unter dem Dach der DiWiSH sollen vielfältige Fragen rund um Open Source in Wirtschaft und Verwaltung diskutiert und eine klare Vision für den Einsatz von Open Source in Schleswig-Holstein entwickelt werden. Die Fachgruppe lädt Interessierte zur Mitarbeit und zum Austausch ein.

Wie Schleswig-Holstein seine Open-Source-Transformation vorantreibt

Das Land Schleswig-Holstein ist schon lange ein wichtiger Vorreiter, was Open Source angeht. So treibt Digitalminister Dirk Schrödter bereits seit einigen Jahren mit einem tollen Team den Umstieg der Landesverwaltung auf Open Source Software voran. Dabei sucht der Minister auch immer wieder das Feedback und den Austausch mit der Open-Source-Wirtschaft, denn nur gemeinsam kann die Open-Source-Transformation klappen.

Mit dem Landesprogramm Offene Innovationen fördert das Land Schleswig-Holstein beispielsweise gezielt Open-Source-Lösungen, die im Tandem von einem lokalen Open-Source-Unternehmen und einer öffentlichen Einrichtung entwickelt werden. Außerdem unterstützt das Land lokale Unternehmen beim Aufbau eines Open Source Program Office.

Das Ziel in Schleswig-Holstein ist also, dass Verwaltung, Wirtschaft und Community gemeinsam an der digitalen Zukunft arbeiten – ganz im Sinne der Digitalstrategie Schleswig-Holstein.

Die Fachgruppe Open Source bringt Perspektiven und Ideen zusammen

All das Engagement, die Ideen und die Perspektiven der verschiedenen Akteure sollen jetzt in der neuen Fachgruppe Open Source zusammengeführt werden.

„Wir wissen, wie viele Akteure in Schleswig-Holstein das Thema vorantreiben. Anstatt etwas Neues zu schaffen, wollten wir eine Plattform bieten, die bereits bestehende Kräfte bündelt. Bisher fehlte es an einem Ort, an dem unterschiedliche Blickwinkel zusammenkommen: von Einzelentwickler:innen über Unternehmen bis hin zur Verwaltung. Das wollen wir nun in einer Fachgruppe Open Source erreichen, die offen und transparent zusammenarbeitet. Unser gemeinsames Ziel ist es, konkrete Ergebnisse zu erzielen, die Open Source in Schleswig-Holstein voranbringen“, so die beiden Fachgruppenleiter Benjamin Kolbe und Alexander Rosenthal.

Benjamin Kolbe vertritt als Landesvertreter der Open Source Business Alliance den Verband in Schleswig-Holstein. Die neue Fachgruppe zeigt auch, wie wichtig das Engagement der OSBA-Mitglieder vor Ort ist: Denn viele Länder und Kommunen wollen sich lokal zu Open Source austauschen und suchen Kontakt zur Open-Source-Wirtschaft.

Austausch, Engagement und Output: Bist Du dabei?

Beim ersten Kick-Off-Treffen der Fachgruppe Open Source in Schleswig-Holstein wurde über alle möglichen Fragen rund um Open Source diskutiert. Die Themen reichten von technischen Aspekten zu Architektur und Lizenzen über erfolgreiche Geschäftsmodelle mit Open Source bis hin zu der Frage, wie Wirtschaft, Verwaltung und Community noch besser zusammenarbeiten können.

Als nächstes will die Fachgruppe gemeinsam eine klare Vision für den Einsatz von Open Source in Schleswig-Holstein entwickeln. Konkrete Ziele sollen in den kommenden Wochen erarbeitet und definiert werden. Schon jetzt ist klar: Die Fachgruppe soll über regelmäßige Treffen hinaus wirken. „Wir streben ’ne Menge Output an“, so die Gründer.

Wenn Ihr Interesse habt, Euch aktiv beim Formen der Fachgruppe einzubringen, dann meldet euch gerne bei den Fachgruppenleitern.

Aber auch wer nur mal bei einem Treffen vorbei schauen möchte: Jeder und jede Interessierte ist herzlich willkommen!