Open Source im Public Sector

Mit der EU-Strategie unter dem Motto „Think Open“ hat die Europäische Kommission im Herbst 2020 ein Zeichen für mehr quelloffene Software in der europäischen Verwaltung gesetzt. Diese ist verbunden mit dem Ziel, die gemeinsame Nutzung von quelloffenen Softwarelösungen und Fachkenntnissen zu forcieren, um verbesserte europäische Dienstleistungen anbieten zu können.

Auch in Deutschland sollen Open Source Lösungen stärker in den Mittelpunkt rücken, um beispielsweise Herstellerabhängigkeiten zu reduzieren und mehr Geschwindigkeit in die digitale Transformation des öffentlichen Sektors zu bringen. Gleichzeitig öffnen sich auch Hersteller proprietärer Lösungen zunehmend für eine hybride Welt. Denn es gilt, die für das konkrete IT-Problem beste Lösung zu finden, unabhängig des damit verbundenen Geschäftsmodells.

Die Realität zeigt, dass passende IT-Plattformen eine Vielzahl an Komponenten und interagierenden Systemen unterschiedlicher Hersteller vernetzen. Daraus ergibt sich die Frage, wo Qualität und Möglichkeiten von Open Source Software im Jahre 2021 stehen und welche Einsatzszenarien in der Praxis auch im Zusammenspiel mit proprietären Angeboten denkbar sind?

Frei nach dem Leitsatz der Open Source Kampagne – „Public Money, Public Code“ – wollen wir im SIBB Forum Digital Platforms & Technologies die Reichweite und Grenzen für den Einsatz im öffentlichen Sektor diskutieren und anhand von aktuellen Beispielen erlebbar machen. Dazu werden ausgewiesene Experten in kurzen Statements ihren Blick auf den Status quo geben und nachfolgend in einer moderierten Diskussionsrunde miteinander in den Austausch gehen sowie Fragen aus dem Publikum beantworten.

Datum

Mrz 17 2021
Vorbei!

Uhrzeit

15:00 - 16:30

Lokale Uhrzeit

  • Zeitzone: Europe/Berlin
  • Datum: Mrz 17 2021
  • Zeit: 15:00 - 16:30

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