Open Source in Kommunen
Die digitale Transformation der Kommunen ist eine zentrale Voraussetzung für eine leistungsfähige, resiliente und souveräne öffentliche Verwaltung. Open Source, offene Standards und interoperable Architekturen können dazu beitragen, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu reduzieren, Innovation und Nachnutzung zu fördern und Wettbewerb und lokale Wertschöpfung zu stärken.
Die Working Group „Open Source in Kommunen“ innerhalb der Open Source Business Alliance (OSBA) verfolgt daher das Ziel, Open Source als strategischen Baustein kommunaler Digitalisierung zu stärken und geeignete Rahmenbedingungen für den nachhaltigen Einsatz offener Technologien im kommunalen Umfeld zu fördern.
Die WG „Open Source in Kommunen“ versteht sich in einer Querschnittsfunktion und Ergänzung zu bestehenden Working Groups in der OSBA. In dieser Rolle übernimmt sie insbesondere drei Aufgaben:
- Kommunale Perspektive einbringen: Anforderungen und Erfahrungen aus Kommunen und öffentlicher Verwaltung in die fachliche Arbeit der OSBA einbringen.
- Ergebnisse übertragen: Ergebnisse anderer OSBA-Working-Groups auf ihre Relevanz und Anwendbarkeit im kommunalen Umfeld betrachten und für Kommunen nutzbar machen.
- Akteure verbinden: Kommunen, Open-Source-Wirtschaft und Politik zusammenbringen und Themen identifizieren, bei denen eine gemeinsame Bearbeitung oder Weiterentwicklung sinnvoll ist.
In ihrer Arbeit befasst sich die WG mit folgenden Themenfeldern:
- Handreichungen und Leitfäden für Kommunen
- Use Cases und Best Practices
- Standards, Interoperabilität und Datensouveränität
- Betriebs-, Governance- und Geschäftsmodelle
Die Sprecher:innen der WG sind Anna-Lena Meiners und Friedrich Ellmer.

