Die Mitglieder der Open Source Business Alliance konnten auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung auf ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr 2019/2020 zurückblicken. Obwohl das Event erstmals Online stattfand, war die Veranstaltung wie in den früheren Jahren von spannenden Beiträgen, großen Mehrheiten in den Abstimmungen und Diskussionen geprägt. Für den neu gewählten Vorstand stehen große Aufgaben bevor.

Aufgrund der Corona-Situation musste die OSB Alliance in diesem Jahr ihre jährliche Mitgliederveranstaltung online durchführen. Nachdem der Vorstandsvorsitzende Peter Ganten einen Rückblick auf die positiven Resultate des vergangenen Vereinsjahres und die Ausblicke auf das kommende Vereinsjahr bot, wurden die Mitglieder vom Finanzvorstand Diego Calvo de Nó über die finanzielle Situation des Vereins informiert und eine neue Beitragsordnung des Vereins wurde verabschiedet.

Besonderes Augenmerk lag wie jedes Jahr in der Wahl des Vorstandes der Open Source Business Alliance. Dabei hat sich eine Änderung im geschäftsführenden Vorstand ergeben: Der zweite stellvertretende Vorstandsvorsitzende Konstantin Böhm trat von seinem Amt zurück, Henriette Baumann folgt ihm in sein Amt und wurde mit großer Mehrheit gewählt. Der erweiterte Vorstand kandidierte mit Ausnahme von Niels Maché und Andreas Rösler geschlossen für die Wiederwahl und wurde mit der Wahl bestätigt. Die OSB Alliance freut sich, drei neue Mitglieder im neuen erweiterten Vorstand begrüßen zu dürfen: Hong Phuc Dang, Anke Pawla und Frank Karlitschek. Der OSB Alliance stehen große Aufgaben bevor. Hier sehen Sie alle gewählten Vorstände auf einen Blick.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender OSB Alliance:
„Das Jahr 2020 ist in vielerlei Hinsicht das Jahr des Durchbruchs für die OSB Alliance, wenn es um die Wahrnehmung von digitaler Souveränität und Open Source Software geht. Open Source ist überall, die Europäische Kommission hat ihre neue Open-Source-Strategie vorgelegt, der CIO des Bundes einen 9-Punkte-Plan, in dem Open Source eine wichtige Rolle spielt. Verschiedene Städte wollen wieder mehr Open Source einsetzen, in den Verwaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist digitale Souveränität zunehmend handlungsleitend. Darauf haben wir als Open Source Business Alliance aktiv und engagiert mit hingewirkt, als geschätzte Gesprächspartner, Netzwerker und Mahner, mit eigenen Initiativen und Positionen. Doch damit ist das Ziel nicht erreicht, jetzt müssen wir begleiten und liefern, um digitale Souveränität, tatsächlich auch zu erreichen. Ich freue mich darauf, unseren erfolgreichen Weg mit einem tollen, neu gewählten Vorstandsteam weiter beschreiten zu dürfen!“