Historie

Auf ihren Mitgliederversammlungen am 20. und 21. Juli 2011 hatten die Linux Solutions Group e.V. (Lisog) und der LIVE Linux-Verband e.V. offiziell beschlossen, mit sofortiger Wirkung ihre Aktivitäten zu bündeln. Der neue Verein firmiert seither unter dem Namen Open Source Business Alliance e.V.. Der Zusammenschluss gilt rückwirkend zum 1. Januar 2011.

Der 1997 gegründete Linux-Verband und die 2005 gegründete Lisog bilden nun gemeinsam die Open Source Business Alliance mit aktuell mehr als 190 Mitgliedern.

Die Zusammenführung von Linux Solutions Group und Linux-Verband war das Ergebnis ausführlicher Gespräche. In diesen wurde deutlich, dass beide Vereine gemeinsame Ziele verfolgten. Diese waren und sind die Förderung des Einsatzes von Open Source- und Linux-basierender Software in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen und die Stärkung von Open-Source-Anbietern.

Der ehemalige Lisog-Vorsitzende und nun Ehrenvorsitzende der OSB Alliance Dr. Karl-Heinz Strassemeyer sagte hierzu: „Die Lisog-Live-Fusion folgt dem Motto ‚Einigkeit macht stark‘ und die effektivste Implementierung von Einigkeit ist eine gemeinsame Organisation. Die Zustimmung von LIVE und Lisog zur Verschmelzung ist eine deutliche Demonstration dieser Gemeinsamkeit. Die Open Source Business Alliance soll zukünftig für Anwender und Anbieter die Vertrauensplattform ihrer Wahl werden.“

Elmar Geese, bisheriger Vorsitzender des LIVE Linux-Verbands und nun amtierendes Vorstandsmitglied des neuen Vereins ergänzte: „Die Konsolidierung der Vereinslandschaft in der deutschen Open-Source-Bewegung ist unumgänglich. Durch sie entsteht mehr als die Summe ihrer Teile, nämlich eine wesentlich schlagkräftigere Organisation und Interessenvertretung.“

Heute: Starker Interessensverband für die Open-Source-Szene

Der heutige Verein bildet eine Gemeinschaft bestehend aus Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, kleineren und mittleren Unternehmen und führenden IT-Unternehmen sowohl aus dem Bereich Open-Source-Software als auch proprietärer Anwendungen und Anwendern.

Die Bündelung der Kräfte (personelle sowie finanzielle Ressourcen) in der OSB Alliance verschafft der Open-Source-Szene in Deutschland ein größeres Gewicht gegenüber Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft und verbessert die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Ein wichtiges Ziel der OSB Alliance ist die fortwährende Stärkung des Vertrauens von Industrie und Verwaltung in Open-Source-Software. Dabei bedient sie sich diverser Instrumente wie bspw. Kooperationsprojekte, Networking, Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Open Source Business Alliance verfolgt mit ihrer Arbeit folgende Schwerpunkte:

• Interoperabilität
• Offene Standards
• Open-Source-Software
• heterogene Lösungen
• Business Development
• Open Stack und
• Open Cloud.

Die Arbeit konzentriert sich derzeit auf den deutschsprachigen Raum. Ergänzend dazu können darüber hinausgehende internationale Kontakte im Interesse der Mitglieder verstärkt werden.