Open Source Business Award (OSBAR): innovative Projekte gesucht

Einreichungen noch bis Ende Oktober, Verleihung im Rahmen der OPEN!-Konferenz am 6. Dezember 2017 in Stuttgart

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Die Open Source Business Alliance (OSB Alliance) ruft auch in diesem Jahr wieder dazu auf, sich am Open Source Business Award (OSBAR) zu beteiligen. Aufbauend auf die immer größer werdende Resonanz der Vorjahre – 2016 gab es mehr als zwanzig Einreichungen -, schreibt die Open Source Business Alliance (OSB Alliance) den Preis 2017 bereits zum vierten Mal aus.

Der OSBAR hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovativen Ideen oder Lösungen, rund um Open Source Software, eine exklusive Plattform zu bereiten.

Ein Gedanke, den auch Lenz Grimmer, Team Lead Enterprise Storage Management des Vorjahrespreisträgers SUSE sieht: „Der silberne OSBAR war für openATTIC ein sehr willkommener Anschub im Hinblick auf unseren Bekanntheitsgrad. Gerade jungen Open-Source-Projekten fällt es meist nicht leicht, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und dadurch an Fahrt zu gewinnen. Durch den OSBAR besteht die seltene Möglichkeit, sich aus der Masse von Projekten besonders hervorzuheben.“

Der OSBAR bietet – ganz im Sinne quelloffener Software – wenig Grenzen, dafür umso mehr Chancen. Sowohl Unternehmen als auch Anwender oder Anwendergruppen, beispielsweise Abteilungen, Behörden und Privatpersonen, können sich entweder eigenständig auf der OSBAR-Webseite bewerben oder von anderen Personen nominiert werden. Hinter einer Bewerbung oder Nominierung müssen nicht zwingend fertige Produkte oder aktive Projekte stehen – solange der gewisse Business-Faktor gegeben ist, können auch Ideen und Konzepte eingereicht werden.

Einsendeschluss für die Teilnahme am OSBAR ist der 31. Oktober 2017.

Lediglich zwei Bedingungen müssen die OSBAR-Kandidaten erfüllen:

  • Die Software muss Open Source sein sowie mindestens
  • eine Innovation für Unternehmen oder öffentliche Institutionen enthalten.

Für die Jurybewertung sind vor allem Kriterien wie Innovationsgrad, Umsetzbarkeit und Markttauglichkeit ausschlaggebend. Alle Kandidaten haben die Chance sich im November auf dem Netzwerktag der Open Source Business Alliance in Berlin vorzustellen.

Im Vorjahr sicherte sich das Open-Source-Helpdesk-System Zammad die bronzene Trophäe, während die Zwei-Faktor-Authentifizierungslösung privacyIDEA Gold bekam. Um der immer größeren thematischen Bandbreite der Einreichungen gerecht zu werden, wurden zudem erstmals zwei Sonderauszeichnungen vergeben, die die Macher der Projekte ermutigen sollen, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

Die Sieger des OSBAR werden im Rahmen der OPEN!-Konferenz am 6. Dezember 2017 in Stuttgart prämiert. Um auch im Nachgang Aufmerksamkeit für die ausgezeichneten Projekte zu gewährleisten, können die Preisträger sich an weiteren Auftritten und Veranstaltungen der OSB Alliance beteiligen.

„Open Source ist heute ein wichtiger Faktor der volks- und betriebswirtschaftlichen Wertschöpfungskette“, erklärt Roland Haidl, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender OSB Alliance. „Im IT-Bereich ist Open Source nicht mehr wegzudenken, die Wachstumsraten im Markt bleiben seit Jahren beeindruckend. Das spiegelt sich mit einer äußerst hohen Innovationsrate in vielfältiger Ausprägung auch in der IT-Industrie wider – vom Start up bis hin zu den Big Playern der Branche. Mit dem OSBAR helfen wir innovativen Ideen, im Open-Source-Umfeld den nächsten Schritt zu größerer Aufmerksamkeit zu gehen.“

In der Jury des OSBAR 2017 finden sich hochkarätige Gesichter der Open-Source-Szene:

  • Jutta Kreyss, IT Architektin, Stadt München
  • Konstantin von Notz, MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen
  • Lenz Grimmer, Team Lead SUSE Enterprise Storage Management, SUSE LINUX GmbH
  • Lydia Pintcher, Präsidentin, KDE e.V.
  • Nicolas Christener, CEO | CTO, VR Adfinis SyGroup, Vorstand CH Open