Berlin sendet eine Botschaft zum „I love Free Software“-Tag

Anlässlich des „I love Free Software“-Tages am 14. Februar wurde der Reichstag am Wochenende mit der Botschaft „Give Free Software A Chance“ angestrahlt.

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Anlässlich des „I love Free Software“-Tages am 14. Februar wurde der
Reichstag am Wochenende mit der Botschaft „Give Free Software A Chance“
angestrahlt. An zahlreichen Gebäuden und symbolträchtigen Orten in
Berlin fanden sich weitere Botschaften. „Build Free Software – Not
Walls“ war etwa auf der Berliner Mauer zu lesen und am
Bundesfinanzministerium stand „Public Money, Public Code“. Aktivisten
machen damit auf die Notwendigkeit stärkerer Wertschätzung für Freie
Software aufmerksam.

Vertreter der FSFE übergaben heute außerdem einen offenen Brief zusammen
mit einer Rose an alle Abgeordneten des Bundestages, in dem sie mehr
Einsatz in der Politik für die Förderung Freier Software sowie eine
größere Anerkennung ehrenamtlicher Entwicklung Freier Software fordern.

Max Mehl, Programmmanager der FSFE, kommentiert: „Freie Software
gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu
verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Diese Rechte stärken
andere Grundrechte wie die Redefreiheit, die Pressefreiheit und das
Recht auf Privatsphäre. Wir fordern Politik und Verwaltung dazu auf,
öffentlich finanzierte Software deshalb stets unter eine freie
Lizenz zu stellen. Mit staatlichen Geldern entwickelte Software
sollte als modernes Gemeingut allen zugänglich sein, damit die
Gesellschaft den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann.“

Der „I love Free Software“-Tag wird jährlich am Valentinstag
veranstaltet und ist den zahlreichen ehrenamtlichen Beitragenden Freier
Software gewidmet.

Weitere Informationen:

– Bilder der Aktion unter freier Lizenz [1]

– Anschreiben an die Bundestagsabgeordneten [2]

– Über den „I love Free Software“-Tag [3]

1: https://fsfe.org/campaigns/ilovefs/2017/berlin.de.html
2: https://fsfe.org/campaigns/ilovefs/2017/ilovefs-OpenLetter.pdf
3: https://ilovefs.org