OPEN!2015

Konferenz für digitale Innovation am 02. Dezember 2015 Sichern Sie sich den Early-Bird-Tarif von 75,- Euro bis zum 20. September 2015 oder unterstützen Sie die OPEN! 2015 durch ein einmaliges Sponsoring und sichern Sie sich das beste Paket.

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Open! 2015 - Konferenz für digitale Innovation

Im Dezember steht Stuttgart ganz im Zeichen der Offenheit. Die OPEN! 2015 stellt die Potenziale und Innovationsimpulse verschiedener Open-Bewegungen vor. Nach der Opening Keynote von Gunter Dueck werden in vier Panels die Themen Open Source, Open Data, Open Educational Resources und offene Geschäftsmodelle diskutiert. Anschließend wird die „Stuttgarter Erklärung“ Ergebnisse und Erkenntnisse zu digitaler Innovation in offenen Strukturen zusammenfassen und verbreiten. Die MFG Innovationsagentur organisiert die Konferenz im Hospitalhof Stuttgart gemeinsam mit der OSB Alliance und dem Wissenschaftsministerium.
Kann Open Source die Welt retten? Was plakativ klingen mag, ist eine berechtigte Frage. Zumindest, wenn es um die Neuaufstellung von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen geht. Offenheit ist ein Schlüsselfaktor für digitale Innovation: Das Prinzip des Teilens, der Transparenz und des freien Austauschs durchdringt die Informationsgesellschaft. Dieses Jahr startet die MFG eine neue deutsche Konferenz, die sich ganz dem Thema Offenheit widmet. Die OPEN! 2015 – Konferenz für digitale Innovation versammelt am 2. Dezember Unternehmer, Denker, Forscher und Verwaltungs-experten aus ganz Deutschland im Hospitalhof Stuttgart. Die Anmeldung ist ab Mitte Juli online möglich unter open2015.de. Veranstalter ist die MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft zusammen mit der Open Source Business Alliance und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Innovationsimpulse der Open-Bewegungen nutzen

„Die OPEN! bringt die Themen einer offenen Gesellschaft zum richtigen Zeitpunkt zusammen“, betont Jürgen Walter, Staatsekretär im Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg. „Hier diskutieren Software- und Bildungsanbieter mit Mittelständlern und Verwaltungsmitarbeitern ein faires Wertesystem in der Wirtschaft – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Kultur der Offenheit und Chancengleichheit.“ In der Premiere der OPEN! geht es konkret um die Schwerpunkte Open Source, offene Daten, Open Educational Resources und offene Geschäftsmodelle, die in vier Panels diskutiert werden. Für die Opening Keynote konnte der digitale Vordenker und Ex-IBMer Gunter Dueck gewonnen werden. In den Panels setzen weitere Experten-Keynotes Impulse, Abschluss-Speaker ist Prof. Jörn von Lucke, Leiter des Open Government Institutes an der Zeppelin Universität Friedrichshafen und Senior Researcher am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme.

Vier Themen, vier Panels

Wie kann das Internet der Dinge mithilfe von offener Software umgesetzt werden? Welchen Beitrag leistet Open Source für eine vertrauenswürdige IT-Infrastruktur? Um diese Fragen dreht sich das erste Panel. Nach der Keynote von Datenschutz-Spezialist Malte Spitz werden Erfolgsbeispiele in den Fokus gerückt, darunter das EU-Projekt „OpenIoT – The Open Source Internet of Things“, SmarterCity Karlsruhe und ETCS, das europäische Zugsteuerungssystem der Deutschen Bahn. Wie kann Europa die Entwicklung digitaler Innovationen gestalten? Panel zwei widmet sich offenen Daten im Kontext von Regierung, Verwaltung und Kultur. Die Keynote hält André Golliez, Vorstand der Schweizer Initiative OpenData.ch. In der offenen Diskussion „Open! Und dann?!“ geht es darum, welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz offener Daten zu schaffen sind, um echte Innovationen zu ermöglichen. Mit dabei sind die Stadt Ulm, kommunaler Open-Government-Vorreiter, und die Deutsche Digitale Bibliothek, die Kulturerbe online zugänglich macht. Panel drei geht der Frage nach, welche Rolle offene Bildungsmaterialien in zukünftigen Qualifizierungskonzepten spielen. OER – Open Educational Resources, also Lernmittel, die bearbeitet werden dürfen – bringen für die Hochschul- und Erwachsenenbildung neue Möglichkeiten mit sich, was Aktualität und Partizipation angeht. Im Panel werden Good Practices aus beiden Bereichen vorgestellt und Herausforderungen wie die Qualitätssicherung besprochen.

Open-Erfolgsfaktoren im eigenen Unternehmen anwenden

Was kann man von Open Source lernen? Für die Konferenzteilnehmer ist relevant, wie sich Erfolgsfaktoren und innovative Ansätze der Open-Bewegungen auf die eigene Organisation übertragen lassen. Deswegen stellt das vierte Panel offene Geschäftsmodelle und damit das Thema Geld in den Mittelpunkt. Auf die Keynote zur Open Minds Economy von Hans-Jürgen Kugler, Chief Scientist bei Kugler Maag Cie, folgen Praxisbeispiele von Open Street Map bis Creative Commons. „Im letzten Jahrzehnt ist Open Source zum entscheidenden Faktor in der IT-Industrie geworden“, so Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance. „Das Geschäft international operierender Unternehmen wie Rackspace, IBM oder Red Hat wird in vielen Bereichen von und mit Open Source Software getrieben und selbst Apple oder Microsoft können sich diesem Mega-Trend nicht mehr entziehen.“ Weil offene Ansätze für Innovationen förderlich sind, sollen sie verbreitet und auf eine breitere Basis gestellt werden. In diesem Sinne wird im Anschluss an die OPEN! eine gemeinsame Erklärung der Open-Bewegungen verabschiedet. Diese „Stuttgarter Erklärung“ dokumentiert auch die Konferenzergebnisse und soll deren nachhaltige Verbreitung sichern. Interessierte und Teilnehmer haben im Vorfeld die Möglichkeit, Thesen einzubringen, und diese dann auf der Konferenz zu diskutieren und zu konkretisieren.

Weiterführende Links:

open2015.de | twitter.com/#OpenDigi | innovation.mfg.de
osb-alliance.de | oerup.eu | openupmuseum.blogspot.de

Über die OPEN!

OPEN! ist die neue große Konferenz rund um das Thema Offenheit. Die Konferenz für digitale Innovation will Erfolgsfaktoren und innovative Ansätze der Open-Bewegungen für Unternehmen und Organisationen erschließen. Veranstaltet wird sie von der MFG Baden-Württemberg, in Kooperation mit der Open Source Business Alliance und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.