FreedomVote: National- und Ständerats-Kandidierende für mehr Open Source Software bei Behörden und Schulen

Die Swiss Open Systems User Group /ch/open hat gemeinsam mit anderen Organisationen FreedomVote aufgeschalten, ein Wahlportal mit 10 Fragen zu digitalen Themen.

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Das neue Wahlportal FreedomVote (www.freedomvote.ch) zeigt es deutlich: Fast alle der über 80 Kandidierenden für den National- und Ständerat wollen, dass Behörden und Schulen mehr Open Source Software einsetzen und öffentliche Stellen eigene Software-Entwicklungen unter Open Source Lizenzen freigeben.
Auch bei weiteren Themen wie offenen Standards, Open Government Data oder Netzneutralität sprechen sich die Kandidierenden klar für die digital nachhaltige Position aus. Die grössten Meinungsverschiedenheiten sind bei der Frage zu E-Voting festzustellen, was für mehrere Kandierende auch bei Open Source Freigabe des Quellcodes und transparentem Verfahren ein No-Go ist.

Die von der /ch/open initiierte Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit setzt sich seit 2009 für Open Source Software, Open Government Data, Open Content und weitere Themen der nachhaltigen Digitalisierung auf nationaler Ebene ein.